Easy Chicken Curry

Featured in: Klassische Deutsche Küche

Dieses einfache, cremige Hähnchen-Curry verbindet zarte Hähnchenstücke mit einer reichhaltigen Sauce aus aromatischen Gewürzen wie Kurkuma, Koriander und Kreuzkümmel. Die Basis wird mit sautierter Zwiebel, Knoblauch und Ingwer aufgebaut, bevor die Hähnchenstücke hinzugefügt werden. Tomaten sorgen für Säure und Tiefe, während Joghurt und Sahne eine samtweiche, cremige Konsistenz schaffen. Das Ganze wird sanft simmeriert, bis das Hähnchen vollständig durchgegart ist und die Sauce leicht eingedickt. Mit frischem Koriander garniert und zu Reis oder Naan serviert.

Updated on Sun, 18 Jan 2026 14:43:00 GMT
Ein Teller heißes Easy Chicken Curry mit cremiger Soße und frischem Koriander, serviert mit basmatireis und naan. Merken
Ein Teller heißes Easy Chicken Curry mit cremiger Soße und frischem Koriander, serviert mit basmatireis und naan. | kocholia.com

Manchmal braucht man einfach ein Gericht, das nach Geborgenheit schmeckt, ohne dass man stundenlang in der Küche steht. Dieses Chicken Curry hat genau diese Eigenschaft: Es riecht schon beim Köcheln nach Urlaub und Abenteuer, obwohl es eines der unkompliziertesten Gerichte überhaupt ist. Als ich das erste Mal Kreuzkümmel und Kurkuma zusammen anbriet, verstand ich, warum Gewürze in der indischen Küche so verehrt werden. Die Sauce wird cremig, ohne schwer zu sein, und das Hähnchen bleibt dabei zart und saftig. Es ist das perfekte Wohlfühlessen für einen grauen Dienstag oder ein entspanntes Wochenende mit Freunden.

Ich erinnere mich an einen Abend, als spontan Besuch kam und ich nur Hähnchenfilets und ein paar Gewürze im Schrank hatte. Während ich hektisch Zwiebeln schnitt, begann die Küche zu duften, und plötzlich war alles entspannt. Die Freunde saßen am Tresen, wir redeten, ich rührte gelegentlich um, und am Ende stand ein Curry auf dem Tisch, das aussah, als hätte ich den ganzen Tag geplant. Seitdem ist es mein Notfallgericht, das immer funktioniert und immer gut ankommt.

Ingredients

  • Hähnchenoberschenkel ohne Knochen: Sie bleiben saftiger als Brust und nehmen die Gewürze besser auf, schneide sie in gleichmäßige Stücke, damit alles zur gleichen Zeit gar wird.
  • Zwiebel: Die Basis für die Tiefe des Currys, hacke sie fein, damit sie schön weich und fast unsichtbar in der Sauce verschwindet.
  • Knoblauch und Ingwer: Frisch gerieben machen sie den größten Unterschied, aus der Tube geht auch, aber der Geschmack ist nicht ganz so lebendig.
  • Tomaten: Sie bringen Säure und Süße, lass sie richtig zusammenfallen, bis sie sich mit den Gewürzen verbinden.
  • Joghurt: Verleiht eine seidige Textur und mildert die Schärfe, rühre ihn bei niedriger Hitze ein, sonst gerinnt er.
  • Sahne: Macht die Sauce richtig cremig und rundet alles ab, ein Schuss genügt schon.
  • Currypulver, Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma: Das Herz des Gerichts, röste sie kurz an, damit sie ihr volles Aroma entfalten.
  • Chilipulver: Nur wenn du es etwas feurig magst, fang lieber mit weniger an.
  • Öl oder Ghee: Ghee gibt mehr Geschmack, aber normales Pflanzenöl tut es auch wunderbar.
  • Wasser: Verdünnt die Sauce auf die richtige Konsistenz, einfach nach Gefühl dosieren.
  • Koriander frisch: Die grüne Krone obendrauf, die alles frisch und lebendig macht.

Instructions

Zwiebeln anschwitzen:
Erhitze das Öl oder Ghee in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze und brate die Zwiebeln etwa 5 Minuten, bis sie weich und goldbraun sind. Der Duft, der dabei entsteht, ist der Anfang von allem Guten.
Knoblauch und Ingwer dazugeben:
Rühre Knoblauch und Ingwer ein und lass sie eine Minute duften, ohne dass sie braun werden. Hier passiert die Magie, pass auf, dass nichts anbrennt.
Hähnchen anbraten:
Gib die Hähnchenstücke dazu und brate sie unter gelegentlichem Rühren etwa 5 Minuten an, bis sie rundherum leicht gebräunt sind. Sie müssen noch nicht durch sein, nur Farbe bekommen.
Gewürze einrühren:
Streue Currypulver, Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Chili, Salz und Pfeffer darüber und vermische alles gut. Lass die Gewürze eine Minute rösten, damit sie ihr Aroma freisetzen, das riechst du sofort.
Tomaten einkochen:
Gib die gehackten Tomaten hinzu und lass sie 5 Minuten köcheln, bis sie weich werden und mit den Gewürzen verschmelzen. Rühre ab und zu um, damit nichts am Boden klebt.
Joghurt einrühren:
Reduziere die Hitze und rühre den Joghurt langsam unter, vermische alles gut und lass es 10 Minuten sanft köcheln. Niedrige Hitze ist wichtig, sonst trennt sich der Joghurt.
Sauce verfeinern:
Gieße Wasser und Sahne dazu, rühre um und lass alles weitere 5 bis 10 Minuten köcheln, bis das Hähnchen durch ist und die Sauce sämig wird. Probiere und würze bei Bedarf nach.
Garnieren und servieren:
Streue frischen Koriander darüber und serviere das Curry heiß mit Reis oder Naan. Jetzt ist der Moment, in dem alle am Tisch still werden.
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Eines Abends machte ich dieses Curry für meine Mutter, die skeptisch war, weil sie dachte, indisch kochen sei kompliziert. Als sie den ersten Löffel probierte, sah sie mich erstaunt an und fragte nach dem Rezept. Seitdem kocht sie es selbst mindestens einmal im Monat, und jedes Mal schickt sie mir ein Foto. Manchmal braucht es nur ein Gericht, um zu zeigen, dass gutes Essen keine Hexerei ist.

So gelingt die perfekte Konsistenz

Die Sauce sollte cremig sein, aber nicht zu dick, sonst wirkt sie schwer. Wenn sie zu dünn ist, lass sie einfach ein paar Minuten länger offen köcheln, bis sie eindickt. Falls sie zu dick wird, gib einfach schluckweise Wasser oder etwas Brühe dazu und rühre gut um. Die richtige Konsistenz erkennst du daran, dass die Sauce den Löffel leicht überzieht, aber noch fließt. Vertraue deinem Auge und deinem Geschmack, das Gefühl dafür kommt mit der Zeit von selbst.

Variationen für jeden Geschmack

Wenn du es milder magst, lass das Chilipulver einfach weg oder ersetze es durch etwas Paprikapulver für Farbe ohne Schärfe. Für eine vegane Version tausche das Hähnchen gegen Kichererbsen oder Blumenkohl und verwende Kokosmilch statt Joghurt und Sahne. Wer es intensiver will, gibt am Ende eine Prise Garam Masala dazu, das hebt das Ganze noch mal auf eine andere Ebene. Du kannst auch Spinat oder Erbsen in den letzten Minuten unterrühren, das macht es bunter und noch nahrhafter. Jede kleine Änderung macht das Rezept zu deinem eigenen.

Was dazu passt

Basmatireis ist der Klassiker, er nimmt die Sauce perfekt auf und bleibt locker und duftend. Naan oder Fladenbrot sind ideal, um jeden Rest Sauce vom Teller zu wischen, und schmecken warm am besten. Ein einfacher Gurkensalat mit Joghurt und Minze bringt Frische und kühlt die Schärfe. Auch gebratener Blumenkohl oder geröstete Paprika passen wunderbar als Beilage.

  • Serviere das Curry in tiefen Schalen, damit die Sauce nicht überläuft.
  • Ein Spritzer Limette kurz vor dem Servieren hebt die Aromen noch einmal an.
  • Reste halten sich im Kühlschrank drei Tage und schmecken aufgewärmt sogar noch besser.

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Dieses Curry ist für mich mehr als nur ein Rezept, es ist ein verlässlicher Begleiter für Abende, an denen ich etwas Wärme brauche. Ich hoffe, es wird auch in deiner Küche zu einem Liebling, den du immer wieder gerne kochst.

Easy Chicken Curry

Cremiges Hähnchen-Curry mit aromatischen Gewürzen, Joghurt und würziger Note. Einfach zubereitet und familienfreundlich.

Vorbereitungszeit
15 Min.
Kochzeit
30 Min.
Gesamtzeit
45 Min.


Schwierigkeitsgrad Easy

Herkunft Indisch

Ertrag 4 Portionen

Ernährungshinweise Glutenfrei

Zutaten

Fleisch

01 1 Pfund Hühneroberschenkel ohne Knochen und Haut, in mundgerechte Stücke geschnitten

Gemüse und Aromaten

01 1 mittelgroße Zwiebel, fein gehackt
02 3 Knoblauchzehen, gehackt
03 1 Zoll frischer Ingwer, gerieben
04 2 mittelgroße Tomaten, fein gehackt

Milchprodukte

01 ½ Tasse Naturjoghurt aus Vollmilch
02 ¼ Tasse Sahne

Gewürze

01 2 Esslöffel Currypulver
02 1 Teelöffel gemahlener Kreuzkümmel
03 1 Teelöffel gemahlener Koriander
04 ½ Teelöffel Kurkuma
05 ½ Teelöffel Chilipulver, optional nach Geschmack
06 ½ Teelöffel Salz oder nach Geschmack
07 ¼ Teelöffel gemahlener schwarzer Pfeffer

Sonstiges

01 2 Esslöffel Pflanzenöl oder Ghee
02 ½ Tasse Wasser
03 Frische Korianderblätter, gehackt als Garnitur

Anleitung

Schritt 01

Zwiebeln anbraten: Das Öl oder Ghee in einer großen Bratpfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebeln hinzufügen und etwa 5 Minuten anbraten, bis sie weich und goldbraun sind.

Schritt 02

Aromaten ausdünsten: Knoblauch und Ingwer einrühren und etwa 1 Minute kochen lassen, bis die Mischung duftet.

Schritt 03

Huhn anbraten: Die Hühnerstücke hinzufügen und unter gelegentlichem Rühren etwa 5 Minuten kochen lassen, bis sie auf allen Seiten leicht gebräunt sind.

Schritt 04

Gewürze blühen: Currypulver, Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Chilipulver, Salz und Pfeffer verteilen. Gut umrühren, um das Huhn zu beschichten, und 1 Minute kochen lassen, um die Gewürze zu aktivieren.

Schritt 05

Tomaten einarbeiten: Die gehackten Tomaten hinzufügen und 5 Minuten kochen lassen, damit sie weich werden und zerfallen.

Schritt 06

Joghurt einrühren: Die Hitze reduzieren und den Joghurt einrühren, dabei gut vermischen. 10 Minuten leicht köcheln lassen und dabei gelegentlich umrühren.

Schritt 07

Sauce vollenden: Wasser und Sahne eingießen und gut vermischen. Weitere 5–10 Minuten leicht köcheln lassen, bis das Huhn vollständig durchgegart ist und die Sauce cremig und leicht angedickt ist.

Schritt 08

Geschmack abschmecken: Die Würzung überprüfen und falls notwendig Salz oder Gewürze nachjustieren.

Schritt 09

Servieren: Mit gehacktem Koriander garnieren und heiß mit Reis oder Naan servieren.

Benötigtes Equipment

  • Große Bratpfanne oder Sautéerpfanne
  • Kochmesser
  • Schneidebrett
  • Holzlöffel oder Speiseschaufel
  • Mess- und Teelöffel

Allergenhinweise

Prüfe jede Zutat auf mögliche Allergene und konsultiere im Zweifelsfall eine medizinische Fachkraft.
  • Enthält Milchprodukte (Joghurt, Sahne).
  • Gewürzmischungen auf mögliche Allergene überprüfen.

Nährwerte (pro Portion)

Diese Angaben dienen nur der Orientierung und ersetzen keinen medizinischen Rat.
  • Kalorien: 370
  • Fett: 22 g
  • Kohlenhydrate: 10 g
  • Eiweiß: 31 g